Die Wanderdüne von Råbjerg Mile

Ich war noch nie in der Wüste. Ich will auch gar nicht dringend hin, um ehrlich zu sein. Aber heute war ich das erste Mal auf einer Wanderdüne. Und das Gefühl war atemberaubend! Und ungefähr so, wie ich mir Wüste vorstelle. Sand soweit das Auge reicht. Man ist umgeben von Sand. Von weichem, weißen Strandsand.

Kurz vor der Nordspitze von Dänemark, Skagen, hat sich im 16. Jh. während starker Sandverwehungen eine Wanderdüne gebildet. Jährlich bewegt sich das Gebilde etwa 15 m in nordöstliche Richtung auf das Kattegat zu. Der ganze Sandhaufen ist etwa 1000 m lang und 1000 m breit und fasst ein Volumen von ca. 4 Mio. m3 Sand.

Dort rüber zu laufen ist unbeschreiblich. Der Anblick ist großartig. Die Fotos können nur einen Bruchteil dessen widerspiegeln, wie es wirklich aussieht. Man steht oben auf der Düne, rundherum ein Meer aus Sand, darüber nur der blaue Himmel und die heiße Sonne und es bleibt der Atem weg, weil der Wind so stark weht. Bei solchen Mengen an Sand und Strand wächst in mir immer das Bedürfnis zu rennen. Und das habe ich dann auch getan. Breit grinsend.



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